Sonntag, Februar 23, 2020

Wappen Schrift white

Letzte Einsätze

b_150_100_16777215_00_images_stories_Berichte_2017_2017_07_10_Uebung_VU_Marktstrasse_20170710-150.jpg

Nachdem wir uns 8 Wochen mit dem Thema „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in der Theorie beschäftigt haben, stand am Montag die Abschlussübung an.

Um 18 Uhr trafen sich 4 Kameraden der Ortsfeuerwehr Uetze um das Übungsszenario aufzubauen. Dank unseres Kameraden Folker Grundstedt konnten wir auf einen Teleskoplader zurückgreifen und damit die Fahrzeuge demolieren und für die Übung aufstellen. Übungsort war die Marktstraße da diese zurzeit umgebaut wird und für den Straßenverkehr gesperrt ist. Somit konnten wir mitten im Ort ein realistisches Szenario aufbauen.

An dem Verkehrsunfall waren 3 Fahrzeuge beteiligt. Ein Fahrzeug hatte sich mehrfach überschlagen und lag dann auf der Seite am Fahrbahnrand. In diesem Fahrzeug war der Fahrer schwer verletzt eingeklemmt. Ein weiteres Fahrzeug war auf ein stehendes Fahrzeug aufgefahren. In dem auffahrenden Fahrzeug war der Fahrer und ein Kind auf der Rücksitzbank schwer verletzt eingeklemmt. In dem dritten Fahrzeug saß eine bedingt ansprechbare Person, die aber nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war. Zusätzlich saß eine Person regungslos am Straßenrand. Hier war die Aufgabe die Teilnahme der Person an dem Unfall zu erkennen und daraufhin entsprechend zu handeln.

Um 19.40 Uhr begann dann die Übung mit folgenden Fahrzeugen der Ortsfeuerwehr Uetze: ELW, LF16/12, RW2, TLF16/25 und MTW. Der Einsatzleitwagen traf als erstes an der Einsatzstelle an und der Einsatzleiter verschaffte sich einen ersten Überblick über die Lage. Danach teilte der Einsatzleiter den Einsatz in zwei Abschnitte ein. Der erste Abschnitt „Polo“ war der auf der Seite liegende Polo und die beiden Verletzten Personen, die nicht eingeklemmt waren. Dies übernahm die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges (LF). Der zweite Abschnitt „Mazda“ wurde der Besatzung vom Tanklöschfahrzeug (TLF) zugeordnet. Die Besatzung vom Rüstwagen (RW) hatte die Aufgabe eine gemeinsame Geräteablage aufzubauen. Der Mannschaftstransportwagen (MTW) stellte eine Personalreserve und betreute die verletzten Personen bis zum Eintreffen der Rettungswagen und Notärzte. Mit Hilfe des Computers auf dem Einsatzleitwagen wurde versucht für jedes beteiligte Fahrzeug eine Rettungskarte auszudrucken.

Beide Fahrzeuge wurden als erstes stabilisiert. Der auf der Seite liegende Polo wurde mit Hilfe des Stabfast-Systems abgestützt und gegen Umfallen gesichert. Danach wurde eine erste Versorgungs- und Zugangsöffnung geschaffen. Nach dem der Rettungsdienst die Personen versorgt hatte, konnte mit der Befreiung begonnen werden. Da die Ortsfeuerwehr aufgrund defekter Geräte nur über einen hydraulischen Rettungssatz verfügt wurde auf die Säbelsäge zurückgegriffen. Nach 30 Minuten waren alle eingeklemmten Personen befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

  • 20170710-013
  • 20170710-015
  • 20170710-020
  • 20170710-030

  • 20170710-035
  • 20170710-037
  • 20170710-040
  • 20170710-050

  • 20170710-060
  • 20170710-070
  • 20170710-080
  • 20170710-090

  • 20170710-120
  • 20170710-140
  • 20170710-150
  • 20170710-170

  • 20170710-175
  • 20170710-200
  • 20170710-230
  • 20170710-240

  • 20170710-250
  • 20170710-270
  • 20170710-290
  • 20170710-310

  • 20170710-320
  • 20170710-350
  • 20170710-355
  • 20170710-390

  • 20170710-405
  • 20170710-410
  • 20170710-415
  • 20170710-430

  • 20170710-904
  • 20170710-907
  • 20170710-908
  • 20170710-910

Simple Image Gallery Extended