#7 Dachstuhlbrand, NaFo Atemschutz
Datum: 11. Januar 2026
Alarmzeit: 05:55 Uhr
Alarmierungsart: Fachgruppenalarm (DME)
Art: Feuer groß
Einsatzort: Hänigsen
Einheiten:.Bauhof Gem. Uetze, Energieversorger, Fachfirma, Gemeindebrandmeister, Ortsfeuerwehr Altmerdingsen, Ortsfeuerwehr Burgdorf, Ortsfeuerwehr Hänigsen, Ortsfeuerwehr Obershagen, Ortsfeuerwehr Uetze, Polizei, Rettungsdienst, Stellv. Gemeindebrandmeister
Fahrzeuge: LF 20 , GW-L2
Weitere Kräfte: 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) , 2 Rettungswagen (RTW) , DLK 23/12 (Ortsfeuerwehr Burgdorf) , SEG Burgdorf , TLF 16/25 (Ortsfeuerwehr Burgdorf)
Einsatzbericht:
Die Ortsfeuerwehre Hänigsen wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Zimmerbrand alarmiert. An der Einsatzstelle schlugen bereits Flammen aus dem Dach, zwei Verletzte Personen hatten das Gebäude verlassen und wurden dem Rettungsdienst übergeben. Auf Grund der Ausbreitung auf den Dachstuhl wurde die Alarmstufe erhöht und es folgen die Ortsfeuerwehren Altmerdingsen, Obershagen sowie die Drehleiter und Tanklöschfahrzeug aus Burgdorf. Über die Drehleiter wurde das Dach geöffnet, der Innenangriff musste immer wieder unterbrochen werden da Deckenteile einstürzen. In der Folge wurde die Fachgruppe Atemschutz der Ortsfeuerwehr Uetze alarmiert. Wir stellen Atemschutzgeräteträger, Ausrüstung und in unserem Logistikfahrzeug eine Möglichkeit sich aufzuwärmen bei bis zu -10 Grad Außentemperatur. Im Verlauf frohren immer wieder Schlauchleitungen und Strahlrohre ein, im Gebäude bildeten sich bereits Eiszapfen und erschwerten ebenfalls ein sicheres Vorgehen. In mühsamer Handarbeit löschten und entfernten 6 Atemschutztrupps aus Uetze und diverse Trupps der Ortsfeuerwehren Altmerdingsen und Hänigsen die Brandnester. Trotz der extrem Umstände konnte das Schadfeuer begrenzt und gelöscht werden. Ein großer Dank gilt an die anderen Hilfsorganisationen, Gemeinde Uetze, FTZ Burgdorf und Anwohner, welche uns mit Getränken, Streusalz, Material und der Möglichkeit einer Toilette versorgt haben. Die letzten Kräfte von uns und Hänigsen rückten nach gut 9h wieder ein und begannen mit den Nacharbeitungen in den Feuerwehrhäusern.
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